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Spaniens Kunst und Kultur : Grosse Dichter

Miguel de Cervantes Saavedra (* 9. Oktober 1547, Alcalá de Henares, † 23. April 1616, Madrid), spanischer Autor des "Don Quijote" Miguel de Cervantes führte ein sehr unstetiges und abenteuerliches Leben. Auf der Flucht vor der spanischen Justiz ging er 1569 zunächst nach Rom und daraufhin in die spanische Marine.

Als Matrose nahm er 1571 an der Schlacht von Lepanto teil, wobei seine linke Hand verstümmelt wurde und wodurch er den Beinamen el manco de Lepanto (der Einhändige von Lepanto) erhielt. Nach weiteren Jahren in der spanischen Marine wurde Cervantes 1575 von algerischen Piraten gefangengenommen und als Sklave nach Algier verschleppt. Erst nach fünf Jahren (1580) konnte er freigekauft werden.

   
Spaniens Dichter: Cervantes
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Nach der Rückkehr nach Spanien
begann Cervantes mit dem Schreiben von Theaterstücken, doch ohne größeren Erfolg. Er arbeitete u.a. als Steuereintreiber, musste aber wegen Veruntreuung von Staatsgeldern 1597/98 und wieder 1602 ins Gefängnis.

Dort begann er mit der Arbeit an seinem bedeutendsten Werk "El ingenioso Hidalgo Don Quixote de la Mancha" ("Der sinnreiche Junker Don Quijote von La Mancha"), dessen erster Teil 1605 erschien. Den zweiten Teil veröffentlichte Miguel de Cervantes 1615. Der Roman brachte ihm zwar den ersehnten Erfolg, doch verlor er das dadurch gewonnene Geld wieder und starb 1616 verarmt in Madrid

 

 


Rosalía de Castro (galicisch auch Rosalía do Castro)
(* 21. Februar 1837 in Santiago de Compostela, † 15. Juli 1885 in Padrón, Galicien) war eine spanische Lyrikern, die ihre Werke überwiegend in galicischer Sprache abfasste.

Leben Rosalía de Castro wurde auf die Vornamen María Rosalía Rita getauft. Sie ist als uneheliches Kind mit unbekanntem Vater geboren worden. Über ihre Zeit als Kind und Jugendliche ist sehr wenig bekannt. Rosalía de Castro ehelichte Manuel Murguía, einen Chronisten Galiciens. Ein Jahr nach ihrer Hochzeit erblickt ihre erste Tochter, Alejandra, das Licht der Welt. Sechs weitere Kinder folgen.

Der Lebensmittelpunkt wechselte häufig zwischen Madrid und Simancas. Rosalía hatte dauerhaft mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Sie war sehr häuslich und widmete sich den Kindern und ihrem Mann. Von sich aus drängte Rosalía de Castro nicht zur Bekanntheit und zum Ruhm. So war es ihr Mann, der sie überzeugte, ihre Werke zu veröffentlichen.

Ihre ersten Verse dichtete sie mit rund 12 Jahren. Mit 17 war sie in ihrem "Liceo de San Agustín" bereits sehr bekannt. Ihr erstes Buch war La Flor. Ihr letztes Werk war 1880 Follas novas (Neue Blätter), ein Werk, das voller Melancholie einen tiefen Einblick in ihre Sichtweise des Lebens gewährt und sich mit der menschlichen Existenz und der Angst vor dem Tod befasst.

     

Werke
Follas novas (Neue Blätter), 1880
Cantares gallegos (Lieder aus Galicien), 1863
En las orillas del Sar (An den Ufern des Sar), 1884
La hija del mar (Die Tochter des Meeres), 1859

Literatur Rosalía de Castro: An den Ufern des Sar. Verlag Insel, Frankfurt 1987, ISBN 3458145486

   

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